Blumendeko mit Clematis Blüten

Es gibt Clematis-Sorten, die sich bis zu einer Woche in der Vase halten. In Blumensträußen oder Gestecken sind sie dann ein tolles Highlight. Zusammen mit Hirtentäschel und einem fröhlichen Mix aus Sommerblumen tummeln sich Clematis in einem Gesteck mit Zweigen. Und auch vor den Orchideen braucht sich die Clematis nicht zu verstecken. Sie harmoniert wunderbar:

Blumengesteck Clematis Sommer

Steckbrief: Clematis

  • Gattung: Waldrebe (Clematis)
  • Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
  • Verbreitung: gemäßigte Zonen Europa, Asien, Amerika – ca 300 Arten
  • Standort: kühl, eher trocken, halbschattig, keine Hitze, keine Staunässe
  • Blütezeit: je nach Sorte von Frühjahr bis Herbst
  • Farben: von weiß über rosa, pink, rot, purpur und violett bis blau
  • Beispiele: siehe oben in der Clematis-Diashow

Die Clematis kennt man vor allem aus dem Garten, dort blüht sie als fleißige Kletterpflanze und versteht sich prächtig mit Rosen und anderen Sommerblumen. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, manche duften sogar. Sie gehört in die Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), auch wenn man ihr die Verwandtschaft mit der Ranunkel oder dem gelben Wiesen-Hahnenfuß nicht gleich ansieht.

Außer im Garten macht die Clematis auch in Blumensträußen und Blumendeko eine wunderbare Figur. Denn sie hält sich prima bis zu einer Woche in der Vase. Was Floristen damit alles anstellen können, zeigen wir Ihnen hier:

Blumengesteck Clematis Orchideen

Die meisten Clematis-Arten blühen den ganzen Sommer über, einige auch schon im Frühjahr oder bis in den Herbst hinein. Nach der Blüte erscheinen die schmucken Fruchtstände, die wie winzige Federpuschel aussehen und in jeder Blumendeko ein Hingucker sind.

Clematis Fruchtstaende

Bei uns in Europa heimische Clematis Arten sind z. B. die Alpen-Waldrebe (Clematis alpina), die man im Allgäu und den Chiemgauer Alpen auch wild antrifft oder die Mandel-Waldrebe (Clematis flammula), die einen gut wahrnehmbaren Duft verströmt. Mit etwas Glück findet man die Italienische Waldrebe (Clematis viticella) mit ihren zarten purpurfarbenen Blüten beim Wandern in den Alpen, und auf jeden Fall trifft man auch in Deutschland an sehr vielen Stellen die Echte Waldrebe (Clematis vitalba). Deren Blüten sind allerdings im Vergleich zu den üblichen Zuchtformen in unseren Gärten so unscheinbar, dass man sie als Laie auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als Clematis erkennt. Erst die ganz typischen fedrigen Fruchtstände machen dann das Erkennen wieder leicht.


Ob sie nun (für unsere Nasen) duften oder nicht, im Frühjahr oder im Sommer blühen und egal welche Farbe sie haben: Für die Bienen sind vor allem die kleinblütigeren Sorten ein Fest.

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.